29.04.2026 | 7 Bilder

Jugend-Redewettbewerb 2026: Landesfinale im Rathaus zeigt Haltung, Mut und rhetorische Kraft

(c) WIENXTRA/Kajetan Koren

Die Siegerinnen vom Landesjugendwettbewerb kommen ins Bundesfinale: Vlnr: Carolin Wotschke, Diana Klenkhart, Tamina Isakovic, Melanie Lugar, Aïda Cisse, Michelle Fellinger

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Große Themen, klare Worte und beeindruckende Auftritte: Beim Landesfinale des Wiener Jugend-Redewettbewerbs präsentierten 19 Redetalente ihre Beiträge vor großem Publikum im Wiener Rathaus. Die Sieger*innen in den sechs Kategorien wurden mit begeistertem Applaus ausgezeichnet und qualifizieren sich für das Bundesfinale Ende Mai in Wien.

Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Bettina Emmerling gratulierte allen Finalist*innen und würdigte ihr Engagement und ihre starken Botschaften: „Ich gratuliere allen Teilnehmer*innen sehr herzlich zu ihren beeindruckenden Beiträgen. Die jungen Redner*innen zeigen mit viel Mut, Klarheit und Engagement, welche Themen sie bewegen und wie wichtig es ist, ihnen zuzuhören. Diese Stimmen sind ein starkes Signal für unsere Stadt und unsere gemeinsame Zukunft.“

Zwischen Gesellschaftskritik und Zukunftsfragen
Ob Rassismus, psychischer Druck oder der Umgang mit Künstlicher Intelligenz:  Die Themen der Jugendlichen waren vielfältig und hochaktuell. Die Reden verbanden persönliche Perspektiven mit klaren Forderungen, unter anderem: mehr Zivilcourage, mehr Achtsamkeit und mehr Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft.

Eindrückliche Worte, die bleiben
Die Beiträge zeigten eindrucksvoll, wie differenziert und reflektiert junge Menschen gesellschaftliche Entwicklungen wahrnehmen:

Elena Koller (GRG 17 Parhamerplatz) hinterfragte in ihrem kreativen Beitrag „Lieber Kai“ die Rolle von Künstlicher Intelligenz: Dann arbeiten wir für die KI und nicht mehr umgekehrt. Und statt Gott bitten wir dann die KI um Lösungen für unsere Probleme, um Frieden, Klimaschutz, Gleichberechtigung… um dann über die Lösungsvorschläge zu reden, aber immer nur reden, nicht umsetzen. Schließlich reicht es für Mitleid, aber nicht für Anteilnahme, verstehst du?“

Yoykyu Chavdarova (AHS Kenyongasse) reflektierte in „Zwischen Erwartungen und Perfektion“:
„Wir jagen Perfektion, als wäre sie ein Ziel. Und merken zu spät, dass wir dabei uns selbst verlieren. Trotzdem wachsen wir jeden Tag. Die Frage ist nur: Wachsen wir zu uns selbst oder weg von uns?

Auszeichnung für starke Leistungen
Bei der feierlichen Ehrung überreichte WIENXTRA-Geschäftsführer Vucko Schüchner gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt Wien die Urkunden an die Gewinner*innen: „Diese Bühne gehört den jungen Menschen und sie haben sie heute eindrucksvoll genutzt. Mit Klarheit, Mut und Haltung haben sie gezeigt, dass ihre Themen gehört werden müssen. Genau dafür schaffen wir Räume: damit junge Stimmen sichtbar und wirksam werden“, so Schüchner.

Das sind die Landessieger*innen 2026

SPONTANREDE

  • 1. Platz: Melanie Lugar, Business Academy Maygasse: Themenschwerpunkt Politik, Demokratie - Lohnt sich Mitmachen überhaupt?
  • 2. Platz: Emma Krön, G19 Döblinger Gymnasium: Themenschwerpunkt Medien, Digitalisierung - Leben wir online statt real?
  • 3. Platz: Matthias Lamatsch, Schulzentrum Ungargasse: Themenschwerpunkt Politik, Demokratie - Wie kann man die Politik jugendgerechter gestalten?

 

SPRACHROHR

  • 1. Platz: Carolin Wotschke, VBS Schönborngasse: Zeitzonen
  • 2. Platz: Elena Koller, GRG 17 Parhamerplatz: Lieber Kai
  • 3. Platz: Melanie Lugar, Business Academy Maygasse: Frau. Leben. Freiheit

 

KLASSISCHE REDE 8. SCHULSTUFE

  • 1. Platz: Diana Klenkhart, De La Salle Schule Strebersdorf: Kindesmisshandlung: Unsichtbare Narben, sichtbare Folgen
  • 2. Platz: Johanna Habeler, AHS St. Ursula: Gefangen im Vorurteil
  • 3. Platz: Teresa Rösel, G19 Döblinger Gymnasium: Die alten Griechen: Schnee von gestern?!
  • Gastrednerin außer Konkurrenz: 
    Hanna Kabiri Badr, Europaschule Budapest: Die Präsenz des Fehlens

 

KLASSISCHE REDE FACHMITTELSCHULEN

  • 1. Platz: Tamina Isakovic, Bildungszentrum Kenyongasse: Lächeln als Maske. Was wir nicht sehen wollen
  • 2. Platz: Richard Ott, Bildungszentrum Kenyongasse: Unter der Haut
  • 3. Platz: Deniz Yildirim, Bildungszentrum Kenyongasse: Der Druck auf Jugendlichen

 

KLASSISCHE REDE HÖHERE SCHULEN

  • 1. Platz: Aïda Cisse, Walz Wiener LernZenrum: Probleme im Stadtbild? Probleme im System!
  • 2. Platz: Yoykyu Chavdarova, AHS Kenonygasse: Zwischen Erwartungen und Perfektion
  • 3. Platz: Leonie Strasser-Kirchweger, AHS Kenyongasse: Faschismus - Erklärungsbedarf?

 

KLASSISCHE REDE BERUFSSCHULEN

  • 1. Platz: Michelle Fellinger, Berufsschule für Industrie und Finanzen Wien: KI. Freund oder Feind der Zukunft
  • 2. Platz: Michelle Majdzinska, Berufsschule für den Lebensmittel-, Tier- und Zahnbereich: Feminismus
  • 3. Platz: Anna Adamek, Berufsschule Handel @ Administration: Healthwashing: Wie gesund ist gesund?

 

Beim Landesfinale wurden außerdem drei Beiträge geehrt, denen die Jury der Vorrunde eine besondere Würdigung ausgesprochen hat:

  • Maximilian Besser aus dem Lycée Français de Vienne mit der Klassischen Rede „Soziale Kälte“
  • Anna-Katharina Macher aus der Berufsschule für Gastgewerbe mit der Klassischen Rede: „Dark Romance: Trauma-Verarbeitung oder Gewaltverherrlichung“
  • Felicitas Puhane und Anna Markiewicz aus der Schule De la Salle 21 mit dem Sprachrohr-Beitrag „Du weißt nicht, wie ich mich fühle“

 

Reden, die bewegen – bis ins Bundesfinale
Der Jugend-Redewettbewerb wird österreichweit vom Bundeskanzleramt koordiniert. In Wien wird er von WIENXTRA-Schulevents in Kooperation mit der Stadt Wien – Bildung und Jugend organisiert.

Insgesamt nahmen heuer rund 100 Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren an der Vorrunde teil. Die besten 19 traten im Landesfinale an und überzeugten mit rhetorischem Talent und inhaltlicher Tiefe.

Für die Sieger*innen geht es nun weiter zum Bundesfinale, das von 31. Mai bis 3. Juni 2026 in Wien stattfindet. Dort bringen sie ihre starken Botschaften auf die nächste Bühne und treffen auf die Landessieger*innen aus ganz Österreich und Südtirol.

 

Alle Reden zum Nachhören gibt es ab Mo, 4. Mai 2026 unter wienxtra.at/redewettbewerb

 

PRESSEKONTAKT
WIENXTRA-Kommunikation
Kristina Grgić
Tel.: +43 1 909 4000 84 381
E-Mail: kristina.grgic@wienxtra.at

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