24.03.2026 | 2 Bilder

WIENXTRA erhält Österreichischen Jugendpreis für „Blind Date mit der Stadtpolitik“

(c) BKA/Christopher Dunker

Bundesministerin Claudia Bauer (außen rechts) überreicht Verna Holzer (Mitte) und Marie Amenitsch (außen links) den österr. Jugendpreis

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WIENXTRA wurde mit dem Österreichischen Jugendpreis für das innovative Projekt „Blind Date mit der Stadtpolitik“ ausgezeichnet. Das Format ermöglicht Jugendlichen eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit politischen Themen ohne Parteilogos, fördert aktive Demokratie und erreichte über 30.000 junge Menschen online und vor Ort. Der Österreichische Jugendpreis wird vom Bundeskanzleramt bereits zum zehnten Mal vergeben und würdigt herausragende Initiativen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. 

Politik ohne Parteilogo

Mit dem Format „Blind Date mit der Stadtpolitik“ hat WIENXTRA im Zuge der Wien-Wahl 2025 ein ungewöhnliches Diskussionsformat entwickelt: Vertreter*innen aller Wiener Parteien im Gemeinderat beantworteten hinter einer Leinwand anonym Fragen junger Menschen – ohne Parteilogos und ohne persönliche Zuordnung. Erst am Ende der Veranstaltung wurde aufgelöst, welche Partei hinter welcher Position stand.

Die Fragen wurden im Vorfeld gemeinsam mit mehr als 250 Jugendlichen entwickelt und behandelten Themen aus ihrer Lebensrealität – darunter Bildung, Wohnen, Klima und Mitbestimmung. Ziel des Formats war es, politische Inhalte in den Mittelpunkt zu stellen und Jugendlichen eine unvoreingenommene Meinungsbildung zu ermöglichen. Das Event fand im WIENXTRA-Medienzentrum statt und wurde zusätzlich online übertragen. Über Streaming und Social Media erreichte das Format mehr als 30.000 junge Menschen. Der gesamte Livestream ist weiterhin online abrufbar.

Auszeichnung für zeitgemäße politische Bildung

Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling zur Auszeichnung von WIENXTRA: „Herzliche Gratulation an das gesamte Team zum Österreichischen Jugendpreis. Diese Auszeichnung ist eine verdiente Anerkennung für ein Projekt, das eindrucksvoll zeigt, wie innovative und zeitgemäße politische Bildung junge Menschen erreicht und zur aktiven Auseinandersetzung mit Demokratie motiviert. WIENXTRA leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Partizipation und Meinungsvielfalt in unserer Stadt.“

Bundesministerin Claudia Bauer überreichte am 23.3.2026 den Preis an WIENXTRA im feierlichen Rahmen im Bundeskanzleramt. Verena Holzer, stellvertretende Geschäftsführerin von WIENXTRA, sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für mehr Jugendbeteiligung: „Mit ‚Blind Date mit der Stadtpolitik‘ wollten wir bewusst neue Zugänge schaffen und politische Inhalte in den Mittelpunkt rücken, unabhängig von Parteien oder Personen. Bei WIENXTRA ist es uns ein großes Anliegen, partizipative Angebote zu ermöglichen und so junge Menschen zu ermutigen, ihre Ideen einzubringen, sich zu entfalten und Wien aktiv mitzugestalten.“

Projektverantwortliche und WIENXTRA-Kommunikationsleiterin Marie Amenitsch freut sich über die Auszeichnung und betont: „Es war uns wichtig, ein Format zu entwickeln, das junge Menschen ernst nimmt, ihre Themen sichtbar macht und echte Beteiligung ermöglicht. Zudem sollte es den Zeitgeist treffen und die Lebensrealitäten junger Menschen miteinbeziehen. Die Auszeichnung freut uns sehr und bestätigt, dass dieser Ansatz funktioniert.“

Fortsetzung geplant

Die Rückmeldungen der Jugendlichen zeigen, dass das Format neue Perspektiven eröffnet und zur kritischen Auseinandersetzung mit politischen Inhalten anregt. Aufgrund der positiven Resonanz ist für 2026 eine Neuauflage geplant. Künftig soll das Diskussionsformat bewusst auch außerhalb von Wahlzeiten stattfinden, um den Dialog zwischen jungen Menschen und Stadtpolitik weiter zu stärken.

 

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